Infos Nazis raus aus unserer Stadt  Das Kleinvieh macht den  Mist  Hintergrund: Die NPD in den  Kommunalparlamenten  Von Frank Metzger und Felix  Hansen (apabiz)  Zitat:  "Im Gegensatz zu den  medialen Großereignissen  Bundestagswahl und sechs  Landtagswahlen wurde den  acht Kommunalwahlen, die  2009 ebenfalls stattfanden,  weitaus weniger Beachtung  geschenkt. Gerade dies  sollte jedoch geschehen,  konnte die neonazistische  Partei in diesem Jahr doch  mehr als 100 (!) kommunale  Mandate hinzugewinnen.  Der Vorhang ist gefallen.  Das »Superwahljahr 2009«  ist beendet, und allerorten ist  Erleichterung wahrnehmbar.  Die NPD hat den  angekündigten »Einmarsch  in den Reichstag« mit 1,5%  der Stimmen  erwartungsgemäß deutlich  verfehlt. Bei der sächsischen  Landtagswahl gelang ihr mit  5,6% und nur noch acht  Abgeordneten erstmalig der  Wiedereinzug in einen  Landtag. Den vielfach  befürchteten Einzug in den  Landtag von Thüringen  verpasste sie mit 4,5%  äußerst knapp. In  Brandenburg erreichte sie  lediglich 2,5% und wird wie  die konkurrierende DVU, die  auf etwa 1% abstürzte, auch  hier nicht im Landtag  vertreten sein.  Auf kommunaler Ebene  hingegen hat es die NPD  geschafft, ihre Mandate  massiv auszubauen – so  stark, wie es die Partei selbst  nicht für möglich gehalten  hatte. Während sie 2003 nur  einige Dutzend kommunale  Mandate besaß, waren es  Anfang diesen Jahres bereits  199. Nach den Wahlen vom  7. Juni 2009 konnte sie  einen erneuten Zuwachs um  über 50% verzeichnen und  verfügt nun über mehr als  300 ParlamentarierInnen.  Die NPD selbst spricht gar  von angeblich »gut 450  kommunalen  Mandatsträgern«."  19.4.1945 Der Schwur von Buchenwald Wortlaut und Faksimile Am 19. April 1945 kamen im befreiten Konzentrationslager Buchenwald 21000 Männer und Knaben zu einer Trauerkundgebung zusammen und legten den Schwur von Buchenwald ab, der in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache vorgetragen wurde. Wortlaut: Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Aussenkommandos von der Nazibestie und ihrer Helfershelfer ermordeten 51.000 Gefangenen! 51.000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet - abgespritzt - 51.000 Väter, Brüder - Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren. 51.000 Mütter und Frauen und hunderttausende Kinder klagen an! Wir lebend gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialitäten sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen. Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache! Heute sind wir frei! Wir danken den verbündeten Armeen, der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt Frieden und das Leben erkämpfen. Wir gedenken an dieser Stelle des grossen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken! Wir  Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, - Slovaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslaven und Ungarn kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung. Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht -   Der Sieg muß unser sein! Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum! Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Apellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:     Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach: W I R   S C H W Ö R E N !